Hundewelpen Ratgeber

Unser Ratgeber wird momentan komplett überarbeitet. Bitte entschuldigen Sie, falls noch nicht alle Themen online verfügbar sind. Vielen Dank und viel Spaß wünscht das hunde-welpen.de Team!
Hundewelpe niedlich
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Ein Welpe… Sein Fell ist fein und lädt zum Streicheln ein. In seinen großen Augen spiegelt sich eine Mischung aus Naivität und Neugier wider. Voller Vertrauen in seinen Menschen dreht sich das Hundekind auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen. Sein Gang ist etwas ungelenk und tapsig, sein Wesen verspielt und neugierig.

Ein Hundewelpe ist offen für alles Neue, er will leben und erleben, er will lernen und groß werden. Ein Welpe ist personifiziertes Glück. Kein Wunder, dass Sie sich dazu entschlossen haben, Ihr Zuhause mit einem Welpen zu teilen. Lieben Sie ihn, kümmern Sie sich um ihn, tun Sie für Ihren Welpen alles, damit er sich wohl fühlt und genießen Sie Ihre Zeit mit dem Welpen!

Unser Ratgeber liefert Ihnen ein Maximum an Informationen rund um den Kauf, die nötige Ausstattung, Fütterung, Pflege und Erziehung eines Hundewelpen. Wir haben diesen Ratgeber nach unserem besten Wissen und Gewissen zusammengestellt und hoffen, dass Sie darin die Antworten auf alle wichtigen Fragen finden.

Suche nach dem „richtigen“ Welpen

Manchmal fällt diese Suche leicht, es kann aber auch passieren, dass sie monatelang dauert. Einige Menschen sind in eine bestimmte Rasse verliebt und warten, bis bei dem Züchter ihres Vertrauens endlich ein Wurf fällt. Manche fahren in ein Tierheim und verlieren ihr Herz auf Anhieb an ein Hundekind.

Welpenkauf ist in jedem Fall ein Schritt, der vorher gründlich geplant und überlegt sein sollte, denn ein Hund bedeutet eine Verpflichtung für die nächsten 12 bis 18 Jahre. Daher ist vor einem Spontankauf dringend abzuraten. Selbstverständlich sind auch die sogenannten Wühltischwelpen tabu. Wie Sie Ihren Welpen aussuchen und den Kaufvertrag korrekt abschließen, erklären wir in unserem Ratgeber.

Kostenpunkt bei Hundewelpen beachten

Kostenlos ist kein Welpe zu bekommen, weder ein Rassehund noch ein Mischling. Doch weit höher als die Anschaffungskosten sind die fortlaufenden Ausgaben für den Unterhalt eines Welpen und später eines Hundes. Neben der Welpen-Erstausstattung wie Hundebett, Welpenleine oder Welpengeschirr kommen die Versicherung, Hundesteuer, Hundefutter sowie Ausgaben für die Pflege und tierärztliche Behandlung dazu. Die Summe hängt von mehreren Faktoren ab, beträgt aber in jedem Fall mehrere hundert Euro jährlich.

Das Zuhause welpentauglich machen

Bevor das neue Familienmitglied einzieht, gilt es, daheim einiges neu einzurichten. Zum einen dürfen sich in der Reichweite eines Welpen keine Gegenstände befinden, von denen für das Hundebaby Gefahr ausgeht. Alle Kabel sind für den Welpen unerreichbar zu erlegen, der Gartenteich soll eingezäunt, der Zaun um das Grundstück erneuert und alle „Schlupflöcher“ geschlossen werden. Zum anderen sollen dem Welpen zumindest ein kuscheliger Schlafplatz, zwei Näpfe, eins mit Wasser und eins fürs Futter, und Spielzeug zur Verfügung stehen. Darüber hinaus braucht ein Welpe von Anfang an ein Geschirr und eine Leine, beides am liebsten gleich in doppelter Ausführung.

Begegnung mit anderen Familienmitgliedern

Welpe mit Kind
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Ein Welpe liebt seine neue Familie, doch manche Familienmitglieder müssen sich erst langsam an den Neuen gewöhnen. Alles braucht seine Zeit. Kleine Kinder und Welpen mögen einander, aber in dieser Beziehung knistert es manchmal.

Wir zeigen Ihnen, wie es zwischen dem Hunde- und Menschenkind klappen kann. Lebt im Haushalt bereits ein Hund, müssen die beiden – der Alte und der Neue – erst miteinander vertraut gemacht werden. Noch sensibler ist die Beziehung Hund – Katze, hier ist viel Fingerspitzengefühl angesagt. Wir helfen Ihnen, einen richtigen Weg zu finden, damit die gesamte Familie den Welpen zu lieben und zu verstehen lernt.

An die Formalia denken!

Wie schön die erste Zeit mit dem Welpen auch sein möge, ist jetzt unbedingt an einige Formalitäten zu denken. Zum einen ist der Welpe in Ihre Haftpflichtversicherung aufzunehmen bzw. für den Hund eine eigene Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Zum anderen ist der Welpe bei der Gemeinde anzumelden, denn es fällt eine Hundesteuer an. Drittens ist darüber nachzudenken, ob nicht eine Krankenversicherung für das Tier abzuschließen wäre.

Die erste Zeit mit dem Welpen gestalten

Ein Welpe ist ein Baby, wenn auch „nur“ ein Hundebaby. Er ist hilflos, verletzlich, unerfahren. Das Kleine darf in den ersten Tagen auf keinen Fall allein in der Wohnung, geschweige denn im Garten, gelassen werden. Auch in den ersten Lebensmonaten gilt es, möglichst viel Zeit mit dem Hundekind zu verbringen und es mit Spaziergängen und Spielen zu beschäftigen. Passen Sie daher Ihren Tagesablauf den Bedürfnissen des Welpen an, er wird Ihnen dafür sein Leben lang danken – indem der kleine Welpe zu seinem körperlich und psychisch gesunden Hund heranwächst.
Mit einem zahnenden Welpen zusammen leben

Der Zahnwechsel bei einem Welpen wird für das Tier und den Halter anstrengend, denn nicht nur Schuhe, sondern auch Möbel sind hochgradig gefährdet. Stuhlbeine und Zierleisten, die neuen Lederstiefel und das eigene Körbchen – es wird jedem Gegenstand auf den Zahn gefühlt.

Wir beraten Sie in dieser schwierigen Zeit und geben Tipps, wie Sie den Schaden minimieren sowie Ihre Nerven und die Gesundheit Ihres Welpen schonen.

Stubenrein werden und bleiben – das dauert beim Hundewelpen

Zwar wird sogar ein kleiner Welpe sein Geschäft nicht mehr in seinem Körbchen verrichten, jedoch „muss“ er viel zu oft, um ausschließlich beim Gassigehen „aufs Klo“ zu gehen. Manche Welpen sind mit vier Monaten stubenrein, bei manchen kann ein „Malheur“ noch mit einem Jahr passieren.

Der richtige Weg, einen Welpen stubenrein zu bekommen, ist es, möglichst oft mit ihm nach draußen zu gehen, es sei denn nur in den eigenen Garten. Unser Ratgeber hilft Ihnen, einen Welpen ohne Stress und innerhalb nur weniger Monate stubenrein zu bekommen.

Beim Tierarzt – impfen und mehr

Welpe wird geimpft
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Ein Tierarztbesuch ist schon bald nach dem Welpenkauf dran. Vor allem geht es dabei um die Impfungen, die dem Kleinen Schutz vor lebensgefährlichen Krankheiten geben. Trotzdem kann ein Welpe leider krank werden, daher empfehlen wir: Suchen Sie mit Ihrem Welpen mal einen, mal anderen Tierarzt auf, um den Veterinärmediziner Ihres Vertrauens zu finden! Legen Sie Wert nicht nur auf die fachliche Kompetenz, sondern auch auf die conditio humana – sprich, auf den liebevollen Umgang mit dem Tier. Hier finden Sie unseren Ratgeber zum Thema richtigen Tierarzt finden.

Hygiene und Pflege des Welpen

Nach der Mahlzeit die Ohren und das Mäulchen abwischen, nach einem etwas ungeschickt verrichteten Geschäft den Po putzen, nach einem Spaziergang im Regel abtrocknen – meist beschränkt sich die Pflege eines Welpen auf diese Maßnahmen. Außerdem ist es empfehlenswert, den kleinen Vierbeiner an die Zahnpflege zu gewöhnen. Regelmäßig durchgeführt, nimmt diese Zahnhygiene nur wenige Minuten in Anspruch und erspart vor allem im fortgeschrittenen Alter massive Gesundheitsprobleme. Lesen Sie hier mehr zum Thema Welpenpflege.

Nicht zu vergessen, dass bei einigen Hunderassen ein regelmäßiger Besuch im Hundesalon zum Pflichtprogramm gehört, es sei denn, Sie sind bereit, selbst alle – recht komplexen – Techniken eines Hundefrisörs zu erlernen.

Hund artgerecht füttern

Entscheiden Sie gleich zu Beginn Ihrer Zeit mit dem Welpen, ob Sie den Vierbeiner barfen, also mit Rohfleisch und Fleischerzeugnissen versorgen, oder mit Fertigfutter ernähren. Beide Ernährungsmodelle haben ihre Vor- und Nachteile, darüber klären wir Sie gerne auf. Lesen Sie hierzu unseren Welpenernährung Ratgeber zu folgenden Themen:

Unabhängig von Ihrer Entscheidung macht es Spaß, ab und an für den Welpen selbst zu kochen und leckere Kekse zu backen. Ansonsten lohnt es sich, nur auf hochwertige Futtersorten in Bio-Qualität zurückzugreifen, die speziell auf die Bedürfnisse eines heranwachsenden Hundes ausgelegt sind.

Ihren Welpen spielend erziehen

Wie viel Erziehung Ihr Welpe braucht, entscheiden Sie selbst. Jeder Hund soll zuverlässig auf Rückruf kommen, nicht an der Leine zerren und darf andere Hunde nicht anpöbeln. Selbstverständlich können Sie dem Welpen auch viele andere Kommandos wie „Sitz!“ und „Platz!“, „Bring!“ und „Such!“ beibringen. Ein gut erzogener Hund ist ein angenehmer, ruhiger Begleiter, der nie zu einem Sicherheitsrisiko wird.

Es lohnt sich, recht früh mit der Welpenerziehung anzufangen. Jedoch darf der kleine Welpe keineswegs überfordert werden. Jedes Kommando hat seine Zeit und braucht Zeit, um erlernt zu werden. Übrigens ist auch zu berücksichtigen, dass nicht alle Hundekinder gleich lernfähig sind und nicht von allen ein Top-Ergebnis zu erwarten wäre. Wir zeigen die Lernwege und die zum Teil steinigen Pfade zum Erfolg.

Doch schon an dieser Stelle unser Rat: Lieben Sie Ihren Welpen und später Ihren Hund so, wie er ist. Jede Fellnase ist liebenswert, auch eine, die nicht alle Kommandos beherrscht.

Stöbern Sie in unserem Hundewelpen-Ratgeber, finden Sie Antworten auf Ihre Fragen, informieren Sie sich.

Denken Sie stets daran: Der Welpe ist ein wichtiger Teil Ihrer Welt. Für den Welpen sind Sie – seine ganze Welt.