Alleinbleiben ist Training, kein plötzlicher Test. Die kurze Antwort erklärt den Grundsatz; der ausführliche Artikel darunter liefert den vollständigen Trainingsaufbau.
Direkte Antwort: Ein Welpe sollte am Anfang möglichst gar nicht alleine bleiben. Trainiere in Sekunden und wenigen Minuten, bevor längere Zeiträume entstehen.
Ausführlicher Ratgeber
Welpen alleine lassen

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Hundbaby in den ersten 3 Monaten nicht allein lassen
In den ersten Monaten sollte ein Hundebaby überhaupt nicht allein gelassen werden. In der Regel zieht ein Welpe im Alter von 8 Wochen bei Ihnen ein. Wir empfehlen, dass in den nächsten 5-7 Wochen immer ein Familienmitglied bei dem Kleinen bleibt. Ein Welpe fühlt sich in dieser Zeitphase unsicher, er gewöhnt sich an seine neue Familie und ist von Trennungsängsten geplagt.
Noch einmal zusammengefasst:
- lassen Sie den Welpen in den ersten 3 Monaten nicht allein zu Hause
- ab dem 5. Monat können Sie das Alleinsein trainieren
- starten Sie mit ca. 30 Minuten Alleinsein und steigern Sie sich langsam
- falls eine längere Trennung nicht vermeidbar sein sollte, denken Sie über einen Hundesitter nach
Übrigens: Sogar ein ausgewachsener Hund darf nur in Ausnahmefällen über 6 Stunden allein gelassen werden. Ist der Hund über 4 Stunden allein, ist das schon nicht mehr artgerecht. Wir empfehlen in solchen Fällen auf einen Hundesitter zurückzugreifen.
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Um einen Welpen an das Alleinsein zu gewöhnen, gehen Sie wie folgt vor:
- Sobald der Welpe sich müde in sein Körbchen legt, verlassen Sie den Raum. Gehen Sie ganz normal und versuchen Sie nicht zu schleichen. Die Tür wird nur angelehnt und nicht geschlossen.
- Sollte der Welpe dann direkt aufspringen und Ihnen folgen, ignorieren Sie ihn einfach. Sobald er sich mit seinem Spielzeug beschäftigt oder sich ins Körbchen legt, verlassen Sie wieder den Raum.
- Kann der Welpe schon einige Zeit allein im Raum bleiben, wird es auch mit dem Alleinsein in der Wohnung bald klappen. Warten Sie ab, bis das Kleine sich hinlegt und verlassen Sie die Wohnung.
- Versucht der Welpe Ihnen hinterher zu laufen, schicken Sie ihn zurück auf seinen Platz oder sagen Sie deutlich und bestimmt „Nein!“.
- Schließen Sie die Eingangstür hinter sich und horchen Sie, was der Welpe macht. Bellt oder heult er, warten Sie einige Minuten ab, möglicherweise beruhigt er sich. In jedem Fall kommen Sie nicht sofort zurück, sonst fühlt sich der Welpe in seinem Verhalten nur bestätigt.
- Nach Ihrer Rückkehr schließen Sie die Tür auf und ignorieren Sie die stürmische Begrüßung des Vierbeiners. So soll er lernen: Ihr Gehen ist kein Drama und das Wiederkommen kein rauschendes Fest. Es soll sich normal für ihn anfühlen.
- Bleiben Sie konsequent und verlängern Sie Ihre Abwesenheit mit jedem Tag um 10 bis 20 Minuten. Zunächst nur in kleinen Schritten, später in immer größeren.
Wichtig: Gerade wenn der Welpe jammert, müssen Sie stark sein und dürfen nicht darauf reagieren. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie etwas Zeit verstreichen, bevor sie zu ihm zurück kehren. Würden Sie immer auf das Jammern reagieren, lernt der Hund, dass das die richtige Taktik ist, um Sie zurück zu holen oder grundsätzlich zu bekommen, was er will.
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Bilder: © Darren Baker – stock.adobe.com, © roptinator – stock.adobe.com
Häufige Fragen kurz beantwortet
Warum steht oben eine kurze Antwort?
Direkte Antwort: Weil Nutzer und AI-Systeme schnelle Orientierung brauchen. Der ausführliche Ratgeber darunter liefert die Details, Beispiele und Hintergründe.
Soll ich nur die Kurzantwort lesen?
Direkte Antwort: Nein. Die Kurzantwort hilft beim Einstieg; für Entscheidungen rund um Gesundheit, Kauf, Kosten oder Training solltest du den ausführlichen Teil lesen.
Wann brauche ich fachliche Hilfe?
Direkte Antwort: Bei Gesundheitsproblemen, starkem Stress, Angst, Aggression oder Unsicherheit sind Tierarzt, Hundetrainer oder seriöse Beratungsstellen sinnvoll.

