Hundeleine – die Verbindung zwischen Mensch und Tier

Hundeleine mit Hund
Bild: © javier brosch – fotolia.com

In seinem neuen Zuhause angekommen, erkundet das Hundebaby zunächst die Wohnung, noch etwas unsicher geht er vom Raum zu Raum. Alles riecht unbekannt, alles ist so spannend. Doch eigentlich „muss“ er nach der Heimfahrt ziemlich gleich. Also nehmen Sie das Kleine bereits wenige Minuten nach der Ankunft lieber nach draußen. Zur Not in den Garten, doch am liebsten darf der Hundewelpe auf seine erste Gassirunde. Natürlich mit seinem neuen Hundegeschirr und an einer Hundeleine.

Unterschiedliche Modelle von Hundeleinen:

  • Der Klassiker, die Führleine: An einem Ende ein Karabiner, um die Leine am Halsband/Geschirr zu befestigen, am anderen Ende – entweder eine Schlaufe für die Hand oder ebenfalls ein Karabiner, um eine solche Schlaufe flexibel zu bilden.
  • Rollleine oder Flexilein: Inzwischen ebenfalls ein Klassiker unter den Hundeleinen, ist sie mit einem Wickelmechanismus ausgestattet und leicht ab- und einrollbar.
  • Retrieverleine: Für Sport und Jagd konzipiert – an einem Ende ein Handgriff, am anderen – eine verstellbare Schlaufe, die als Halsung dient;
    Show- oder Ausstellungsleine. Ähnlich wie die Retrieverleine.
  • Fahrradleine: Diese spezielle Hundeleine wird am Fahrrad befestigt und ist mit einem Ruckdämpfer ausgestattet.
    Freihandleine, Jogging. Ideal zum Joggen mit Hund, je nach Modell wird am Handgelenk oder an der Taille befestigt.
  • Schleppleine: Eine mehrere Meter lange Leine aus Kunstfaser, die vor allem zu Erziehungszwecken dient. Diese Leine ist mit einem Karabiner und einer Schlaufe (Handgriff) ausgestattet, jedoch wird der Hund nicht an der Leine geführt, sondern schleppt sie hinter sich.




Welche Hundeleine ist denn für einen kleinen Welpen die Beste?

Die Antwort liegt auf der Hand: Bevor Sie mit Ihrem Welpen Rad fahren, joggen oder jagen, müssen Sie mit ihm zunächst Gassigehen lernen. Daher benötigen Sie für den Start auf jeden Fall eine schlichte Führleine und eventuell eine Rollleine. Eine Schleppleine kann eventuell in den nächsten Monaten ebenfalls notwendig werden, zur Erstausstattung eines Welpen gehört sie noch nicht.

BildBezeichnungAlter PreisAktueller PreisDirekt zum Produkt
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Führleine – schlicht und praktisch

Ihr Welpe braucht also mindestens eine Führleine, am liebsten sogar zwei. Warum? Wenn eine nasse und völlig verdreckte Leine gerade gereinigt und getrocknet wird, kommt die Ersatzleine ins Spiel. Oder, was auch schnell passieren kann, hat der Welpe seine Leine entführt und durchgebissen. Auch in diesem Fall soll eine Zweitleine zur Hand sein.

Das Angebot an Führleinen ist recht breit, sie unterscheiden sich durch ihre Länge, Farbe und natürlich auch durch das Material.

Folgende Materialien kommen bei den Führleinen häufig zum Einsatz:

  • Nylon: Zu einem Textilstoff gewebt (einlagig, doppellagig) oder/und geflochten (eine runde Führleine), sind Nylonfasern extrem reißfest und nahezu unzerstörbar. Darüber hinaus sind Nylonleinen leicht und, was nicht unwichtig ist, günstig.
  • Bio-Thane (Biothane): Ein Polyestergewebe mit dem Überzug aus Kunststoff. Ein relativ neues Material, das robust, gegenüber jeder Witterung resistent und sogar antibakteriell ist. Biothane gibt es in vielen leuchtenden Farben, das Material punktet auch mit der angenehmen Haptik. Preisgünstig ist eine solche Leine jedoch nicht, außerdem kann ein Welpe beim Beißen in die Leine die Kunststoffschicht beschädigen.
  • Leder: Ein natürliches Material und ein Klassiker. Leder, ob als Riemen (einlagig oder für mehr Festigkeit doppellagig) oder rundgenäht, fühlt sich angenehm an, ist reißfest und langlebig. Doch im Vergleich zu den modernen Kunststoffen reagiert Leder empfindlicher auf die Witterung und kann zudem von den spitzen Welpenzähnchen bleibende Schäden davon tragen. Außerdem sind Lederleinen relativ teuer.

Hundeleinen, oder, genauer gesagt Hundeketten, aus Metall sind heute selten zu finden. Metall ist zwar robust, wiegt aber recht schwer, außerdem kann ein Welpe beim Spielen mit der Leine mit dem Zahn in einem Kettenglied hängen bleiben und sich verletzen.

Unsere Empfehlung für die erste Welpenleine lautet daher: eine Führleine aus Nylon. Diese Hundeleine kostet nicht viel, ist in jeder Hinsicht praktisch und ist in einer breiten Farbpalette zu haben.

Nutzen Sie unsere Checkliste, um die passende Führleine auszuwählen:

  1. Die Länge darf nicht unter 1,5 Metern liegen, sonst bekommt das Kleine zu wenig Bewegungsfreiheit
  2. Die Leine muss mehrfach verstellbar sein. An einer belebten Straße wird sie kürzer eingestellt, im Park – auf die volle Länge
  3. Die Leine muss zum Welpen passen: Kleine Rassen sind mit einer extra leichten Leinen aus Stoffbahnen gut bedient, zu einem jungen Schäferhund oder Neufundländer passt besser eine mehrfach geflochtene runde Nylonleine.





Rechnen Sie damit, dass Ihr Welpe versuchen wird, mit der Leine zu spielen. Wie Sie diese Unart dem Kleinen abgewöhnen, erfahren Sie aus unserem Ratgeber „Welpenerziehung„.

Rollleine oder Flexileine – Multitalent mit kleinen Tücken

Eine Flexileine, von Manfred Bogdahn in den 1970er-Jahren erfunden, ist mit einer Triebfeder und einem praktischen Wickelmechanismus ausgestattet. Sie gibt dem Hund genug Freiraum und ermöglicht dem Besitzer, den Vierbeiner jederzeit zu kontrollieren. Die Flexi-Rollleinen sind nicht nur in mehreren Farben, sogar mit Muster sowie in unterschiedlichen Größen erhältlich, sondern sind heute zu richtigen Tausendsassas avanciert.

Bei der innovativen Vario Flexileine kann je nach Bedarf der Gurt gewechselt werden, sie ist optional mit LED-Beleuchtung, einem Behältnis für Kotbeutel oder Snacks und einem anpassbaren Griff ausgestattet. Die Flexi-Rollleinen sind in jedem Fall eine praktische Lösung und durchaus als Erstausstattung für den Welpen zu empfehlen. Ganz frei von Nachteilen ist diese Hundeleine jedoch nicht, sodass wir Ihnen die Plus- und Minuspunkte in einer kleinen Tabelle präsentieren möchten.

Flexi-Leine: Vor- und Nachteile

Zwar ist das Training „An der lockeren Leine laufen“ auch mit der Rollleine möglich, fällt jedoch dem Welpen etwas schwerer als mit einer herkömmlichen Hundeleine.

Summa summarum möchten wir keineswegs von einer Rollleine als Erstausstattung für Ihren Welpen abraten, sondern lediglich auf mögliche Probleme hinweisen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dem Welpen gleich eine „erwachsene“ Rollleine zu kaufen, also eine, die für sein Gewicht im Alter ab etwa einem Jahr konzipiert ist. Die Länge von 5 Metern ist in der Regel ausreichend, es sei denn Sie dürfen oder wollen aus bestimmten Gründen Ihren Vierbeiner nicht ableinen. In diesem Fall ist die Länge der Schnur (oder des Textilbandes) ab 8 Metern zu empfehlen.

Vorteile Nachteile
Bewegungsfreiheit für den Hund Das Gehäuse mit dem Wickelmechanismus ist relativ klobig
Einfache Kontrolle durch den Halter Der Arretiermechanismus kann versagen – Gefahr für den Hund
Kann dank dem Arretiermechanismus als eine Führleine benutzt werden Ein spielfreudiger Welpe kann sich in der langen Schnur verfangen
Multifunktional Nasse Schnur rollt nicht so gut ab

Zwar ist das Training „An der lockeren Leine laufen“ auch mit der Rollleine möglich, fällt jedoch dem Welpen etwas schwerer als mit einer herkömmlichen Hundeleine.

Summa summarum möchten wir keineswegs von einer Rollleine als Erstausstattung für Ihren Welpen abraten, sondern lediglich auf mögliche Probleme hinweisen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dem Welpen gleich eine „erwachsene“ Rollleine zu kaufen, also eine, die für sein Gewicht im Alter ab etwa einem Jahr konzipiert ist. Die Länge von 5 Metern ist in der Regel ausreichend, es sei denn Sie dürfen oder wollen aus bestimmten Gründen Ihren Vierbeiner nicht ableinen. In diesem Fall ist die Länge der Schnur (oder des Textilbandes) ab 8 Metern zu empfehlen.




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