Welpenpflege im Überblick

welpenpflege
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Ein Hundewelpe ist spielfreudig und achtet, wie jedes Kind, nicht besonders auf Sauberkeit und Hygiene. Gerne rennt es über eine Pfütze oder wälzt sich im feuchten Schlamm. Menschliche Exkremente und Gülle haben einen für Hunde offensichtlich unwiderstehlichen Geruch, sodass sich viele Vierbeiner darin ausgiebig wälzen oder sogar davon fressen.

Aus diesen Gründen, sollte Ihr kleiner Dreckspatz unbedingt gewaschen werden. Achten Sie hier aber bitte darauf, dass es rassespezifische Eigenarten gibt und manche Rassen nur sehr selten gebadet werden sollten.

Übrigens: Warum sich die Hunde mit einem fremden Geruch „schmücken“, ist nicht genau bekannt. Es könnte eine Art Tarnung sein, oder die Hunde suchen nach einer spannenden Abwechslung in ihrer „Aroma-Welt“.

Waschen Sie den Welpen entweder mit lauwarmen reinem Wasser oder nehmen Sie ein spezielles, sensibles Hunde-Shampoo. Auch Kernseife darf verwendet werden. Vom zu vielen Waschen trocknet die Haut des Hundes aus und der Hund verliert seinen natürlichen Geruch. Dies könnte seine Artgenossen irritieren oder ihn zu einem weiteren Güllebad animieren. Wenn Sie mit Pfelgemitteln arbeiten, sollten Sie unbedingt auf ein spezielles Hundeschampoo zurück greifen.  Wir empfehlen eines der folgenden zu wählen:

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Hund nach Gassi gehen sauber machen

Die nach einem Spaziergang bei Schnee oder Regen dreckigen Pfoten können Sie gerne mit lauwarmem Wasser abwaschen. Alternativ wird ein saugstarker Stoff auf den Dielenboden gelegt, an dem der Welpe die Pfoten „abtreten“ kann. Während das Pfotenputzen nach jeder Gassirunde recht aufwendig ist, ist im Winter besondere Vorsicht vonnöten. Das Salz, welches bei Glätte und Schnee gestreut wird, verursacht Juckreiz und Hautentzündungen. Um diese zu vermeiden, sollten die Pfoten gewaschen und danach sanft abgetrocknet werden. Manche Besitzer bearbeiten die Pfotenballen zusätzlich mit einer fetthaltigen Creme. Wir empfehlen hier:

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Regennasses Fell kann mit einem Frotteetuch sanft abgerieben werden. Manche Hundehalter fönen ihre Vierbeiner. Viele Hunde genießen das sogar. Wenn Sie dabei einen Abstand von ca. 20 Zentimetern zum Tier einhalten, ist nichts dagegen einzuwenden. Hat der Welpe Angst vor dem lauten Geräusch, können Sie versuchen, ihn nach und nach daran zu gewöhnen. Dafür lassen Sie den Welpen ausgiebig am Haartrockner schnüffeln und stellen ihn dann kurz auf die niedrigste Stufe. Streicheln Sie den Welpen dabei und reden Sie ihm gut zu. In der Regel überwindet das Kleine seine anfängliche Angst und wird das Trocknen später lieben. Nur selten sind ängstliche Tiere zu treffen, die sich partout nicht an den Haartrockner gewöhnen können.

Im Unterschied zu einem Baby, braucht ein Welpe im Normalfall kein Popo-Putzen nach dem Lösen. Sie sollten den After und das umliegende Fell allerdings reinigen, wenn der Hund an Durchfall oder Verstopfung leidet.

Hinweis: Kürzen Sie, soweit möglich, das Fell in dieser Körperregion. Das ist die einfachste Möglichkeit, die Pflege zu erleichtern.

Nach einer Mahlzeit sieht das Leckermäulchen oft aus, als hätte es sich im Napf vergraben. Warten Sie trotzdem mit dem Mundabwischen ab, denn eigentlich können das auch auch die Kleinsten unter den Welpen selbst. Wenn es das Kleine doch noch nicht allein schafft, helfen Sie einfach mit angefeuchtetem Küchenkrepp etwas nach.

Fellpflege beim Welpen

Fellpflege ist zwar nicht täglich fällig, jedoch müssen auch Welpen gründlich gekämmt und gebürstet werden. Das Welpenfell ist noch fein und verfilzt leicht. Ein Entfilzer ist daher recht hilfreich, außerdem eine Bürste und ein Kamm. Am Markt gibt es Unmengen von Pflegezubehör für Hunde. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir hier ein paar Empfehlungen für Sie gesammelt.

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Krallen müssen nicht zwingen gekürzt werden

Die Krallen müssen in der Regel nicht gekürzt werden, es sei denn, der Welpe bewegt sich fast ausschließlich auf weichem Untergrund (Waldboden, Feldwege). In diesem Fall können Sie ab und an die Krallen mit einer speziellen Krallenzange stutzen. Ansonsten läuft der Hund die Krallen ab.

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Welpen Zähne putzen

Hunde mit Zahnbürste
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Zahnpflege ist bereits bei einem Welpen wichtig, denn Zahnstein verursacht chronische Zahnfleischentzündungen, die ihrerseits unter anderem zur Entzündung der inneren Organe (vor allem des Herzens) führen können. Neben den diversen Kausnacks empfiehlt es sich, zumindest einmal täglich Zähne zu putzen. Dazu gibt es im Handel sehr gute „Hundezahnbürsten„. Zwar wird das Kleine von dieser Prozedur zunächst nicht sonderlich begeistert sein, gewöhnt sich jedoch daran, wenn es anschließend ein Leckerchen bekommt und beim Zähneputzen viel gestreichelt wird.

Wir raten Ihnen: Nehmen Sie sich Zeit, um dem Welpen die tägliche Zahnpflege beizubringen. Es kann ihm später viel Leid und auch einen viel zu frühen Tod ersparen.

Wichtig: Bitte nur eine nicht-schäumende Hunde-Zahnpasta nehmen! Manche Zahncremes für Hunde schmecken etwas nach Fleisch und es ist kein Problem, wenn das Kleine etwas davon schluckt. Im Unterschied zu uns Menschen, wird der Welpe es nie lernen, seinen Mund bzw. sein Maul nach dem Zähneputzen zu spülen.

Es ist ebenfalls ratsam, jeden Tag mit einem Wattepad, in Fenchel oder Kamillentee getränkt, dem Welpen die Augen zu reinigen. Für diese liebevolle Pflege ist so gut wie jeder Vierbeiner ausgesprochen dankbar.

Im nächsten Abschnitt möchten wir Sie über einige verbreiteten Hundekrankheiten informieren. Es würde den Rahmen des Ratgebers sprengen, wenn wir auf alle Erkrankungen eingehen, daher bleibt es bei einer Auswahl.